Welche Bildungsabschlüsse haben die MigrantInnen?

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Der Anteil der hochqualifizierten Migrantinnen und Migranten ist seit der letzten Jahrhundertwende unabhängig von den jeweiligen Herkunftsländern der Zugezogenen gestiegen. Heute sind mehr als die Hälfte der aus dem Ausland eingereisten Personen im Erwerbstätigenalter hochqualifiziert. Besonders hoch ist dieser Anteil bei Migrantinnen und Migranten aus den angelsächsischen Ländern.

Grosse Unterschiede bestehen nicht nur zwischen den einzelnen Kontinenten, sondern auch zwischen den einzelnen Ländern ein und desselben Kontinents. Beispiel Europa: Hier liegt der Anteil der Personen mit Hochschulabschluss unter den britischen Migrantinnen und Migranten, die nach 2010 in die Schweiz eingereist sind, bei über 80 %. Bei den aus Italien und Spanien eingereisten Personen sind es 50 %, bei Personen aus Portugal nicht einmal 20 %. Das zeigt, wie divers die Migrationsströme sind.

Unter den eingewanderten Personen, die vor 2010 in die Schweiz kamen, gab es mehr Männer als Frauen mit Hochschulabschluss. Seit 2011 ist das Verhältnis zwischen hochqualifizierten Migrantinnen und Migranten in etwa gleich; hochqualifizierte Frauen sind sogar leicht in der Überzahl.

In welchen Wirtschaftszweigen arbeiten die meisten MigrantInnen?

Definition

Ständige Wohnbevölkerung: Schweizerinnen und Schweizer sowie Ausländerinnen und Ausländer mit einer Aufenthaltsbewilligung für mehr als 12 Monate. Seit 2011 zählen zur ständigen Wohnbevölkerung auch Ausländerinnen und Ausländer mit Ausweis F oder N, die seit mindestens 12 Monaten in der Schweiz leben.

Quelle: Bundesamt für Statistik, Strukturerhebungen 2010–2014

Hinweis zum Verfahren: Das Ausbildungsniveau der Migrantinnen und Migranten wird auf Basis der gesamten zwischen 2010 und 2014 durchgeführten Strukturerhebungen eingeschätzt. Die Daten werden gewichtet, damit sie für die ständig in der Schweiz lebenden Ausländerinnen und Ausländer repräsentativ sind. Die im Alter zwischen 20 und 65 Jahren in die Schweiz eingereisten Personen werden nach dem Jahr ihrer Einreise erfasst und klassifiziert. Die Ergebnisse sind Hochrechnungen, die auf dem Bildungsniveau der Migrantinnen und Migranten, die zum Zeitpunkt der Umfrage in der Schweiz leben, basieren. Angaben von bereits wieder ausgereisten Personen wurden nicht berücksichtigt.

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