{"id":1157,"date":"2016-07-21T05:50:30","date_gmt":"2016-07-21T04:50:30","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.nccr-onthemove.ch\/?p=1157&#038;lang=de"},"modified":"2025-03-10T19:25:21","modified_gmt":"2025-03-10T18:25:21","slug":"der-balkangraben-in-den-koepfen-oder-warum-sprechen-alle-ueber-integration-statt-ueber-rassismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nccr-onthemove.ch\/blog\/der-balkangraben-in-den-koepfen-oder-warum-sprechen-alle-ueber-integration-statt-ueber-rassismus\/?lang=de","title":{"rendered":"Der \u00abBalkangraben\u00bb in den K\u00f6pfen \u2013 oder warum sprechen alle \u00fcber Integration statt \u00fcber Rassismus?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Schweiz hat nicht ein Integrationsproblem, sondern ein Rassismusproblem. Die Etablierung des \u00abSchweizerischen Migrationskomplexes\u00bb seit Beginn des 20. Jahrhunderts dient dazu, den Zugang von MigrantInnen zu Rechten, Ressourcen und Anerkennung zu steuern \u2013 und Privilegien verschiedener Fraktionen der Dominanzgesellschaft abzusichern. Eine zeitgen\u00f6ssische Migrationspolitik und -forschung muss sich eine rassismuskritische Perspektive zu eigen machen, um strukturelle Ungleichheit analysieren und L\u00f6sungen dagegen anbieten zu k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n<p>Die Europameisterschaften sind vorbei. Die Schweiz hatte nicht \u00fcberragend gespielt. Nichtsdestotrotz florierte der leichtf\u00fcssige Patriotismus. Und alle jubelten, als Xherdan Shaqiri das runde Leder mit einem Fallr\u00fcckzieher f\u00fcr die Schweiz ins Tor zirkelte. Vergessen die Debatte \u00fcber den \u00abBalkangraben\u00bb in der Nationalmannschaft: Noch im Herbst 2015 hatte Captain Lichtsteiner beklagt, dass eine Nationalmannschaft, die aus zwei Dritteln Secondos bestehe, zu wenig Identifikationskraft f\u00fcr das Land ausstrahle. Es wurde gemunkelt, dass die schweizerisch-kosovarischen Spieler sich nicht in die Mannschaft \u00abintegrieren\u00bb. So selbstverst\u00e4ndlich schienen diese Bedenken, dass Medien nach dem \u00abR\u00f6stigraben\u00bb nun einen \u00abBalkangraben\u00bb in der Nati, ja in der Schweiz ausmachten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1140\" src=\"https:\/\/nccr-onthemove.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Shaqiri_500.jpg\" alt=\"Shaqiri_500\" width=\"500\" height=\"381\" srcset=\"https:\/\/nccr-onthemove.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Shaqiri_500.jpg 500w, https:\/\/nccr-onthemove.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Shaqiri_500-300x229.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p><em>Welches Bild hat die Schweiz von sich? Und wer definiert es? (Aargauer Zeitung 15.11.2015)<\/em><\/p>\n<p><strong>Mythos Schweiz und struktureller Rassismus<\/strong><\/p>\n<p>Die Kommentatoren ber\u00fccksichtigten nicht, dass knapp 40% der Schweizer Bev\u00f6lkerung Migrationshintergrund hat (<a href=\"http:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/portal\/de\/index\/themen\/01\/07\/blank\/key\/04.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BFS<\/a>). F\u00fcr diese Menschen haben Shaqiri oder Inler durchaus Identifikationspotential. Sie k\u00f6nnten Br\u00fcder, S\u00f6hne oder Cousins sein. Welches Bild haben also die Medien, wenn sie die \u00abSchweizer \u00d6ffentlichkeit\u00bb ansprechen? Offensichtlich nicht die allt\u00e4gliche Realit\u00e4t in den Schulen, auf der Strasse, in den Einkaufszentren und den Sportclubs. Vielmehr liefert der dominante nationale Mythos einer weissen, bodenst\u00e4ndigen Schweiz (ohne Migrationshintergrund) den kulturellen Massstab, der die mediale und politische \u00d6ffentlichkeit dominiert \u2013 und an dem sich Shaqiris, Inlers, Jains, D\u2019Amatos und Fibbis seit jeher anpassen mussten.<\/p>\n<p>Ethnische und rassialisierte Unterschiede \u00a0erscheinen als nat\u00fcrlichen Grenzen dieser dominanten \u00d6ffentlichkeit sowie als selbstverst\u00e4ndliche Kategorien, um Migration zu problematisieren. Strukturelle Diskriminierung in Politik, Medien, \u00d6konomie und \u00f6ffentlicher Kultur wird stattdessen ausgeblendet: Die Schweizer Rundfunk berichtet \u00fcber Menschen mit Migrationsvorsprung unterproportional und wenn, dann vor allem problemorientiert (<a href=\"http:\/\/www.klippklang.ch\/download.php?id=132_7f017d8d\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bonfadelli et al. 2008<\/a>). Die Chance von Second@s aus einem bildungsfernen Haushalt in ein hochqualifiziertes Segment aufzusteigen, ist doppelt so schlecht wie bei Jugendlichen mit Schweizer Eltern (<a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/migration\/indicators-of-immigrant-integration-2015-settling-in-9789264234024-en.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OECD 2015<\/a>). Weiter, hat gut ein Viertel der Schweizer Bev\u00f6lkerung qua Ausl\u00e4nderstatus sehr eingeschr\u00e4nkte politische Rechte.<\/p>\n<p>Es existiert also tats\u00e4chlich ein \u00abBalkangraben\u00bb in der Schweiz: In den K\u00f6pfen und den Institutionen der Dominanzgesellschaft. Das Konzept der \u00abIntegration\u00bb hilft nicht viel weiter, um die strukturellen Ausschlussmechanismen zu analysieren. Viel eher taugt dazu der in der Schweiz ungeliebte Begriff des <a href=\"\/?p=1027&amp;lang=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rassismus<\/a>. Rassismus meint hier nicht die b\u00f6swillige und intentionale Verachtung oder Sch\u00e4digung von Menschen anderer Ethnie oder Hautfarbe \u2013 wie er landl\u00e4ufig im Sinne einer Skinhead-Karikatur verstanden wird. Stattdessen versteht die Forschung unter Rassismus ein \u00f6konomisches, politisches und kulturelles Herrschaftssystem, das Menschen aufgrund ethnischer oder rassialisierter Unterscheidung, ungleichen Zugang zu Status, Rechten, Ressourcen und Freiheit zuweist (<a href=\"http:\/\/www.hsozkult.de\/publicationreview\/id\/rezbuecher-4805\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Priester 2003<\/a>).<\/p>\n<p><strong>In Verteidigung der Schweiz vor Malayen, \u00abTschinggen\u00bb und \u00abKosovo-Rasern\u00bb<\/strong><\/p>\n<p>Seit der Entwicklung des \u00abSchweizer Migrationskomplexes\u00bb (<a href=\"https:\/\/www.caritas.ch\/fileadmin\/media\/caritas\/Dokumente\/Was_wir_sagen\/2015\/Sozialalmanach_2015_Prospekt_Internet.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jain\/Randeria 2014<\/a>) hat der \u00abBalkangraben\u00bb \u2013 als struktureller Rassismus und als Stigmatisierungsdiskurs \u2013 in der Schweiz eine lange Geschichte.<\/p>\n<p>1915 schrieb etwa der liberale Staatsrechtsprofessor Walther Burckhardt:<br \/>\n<strong>\u00abMan braucht sich nicht einzubilden, der eigene Volksschlag sei der beste und verdiene a priori den Vorzug vor den anderen, und kann es doch berechtigt finden, dass jeder Volksstamm sich selbst bleiben wolle, d.h. sich fremde Rassen fernhalte, solange er sich als lebenskr\u00e4ftig erweist; es sollte jedenfalls nicht dem Spiel des Zufalles \u00fcberlassen werden, ob sich heute Hunderte und Tausende von Polen, morgen ebenso viele Russen oder Juden, und \u00fcbermorgen vielleicht Chinesen und Malayen ansiedeln.\u00bb<\/strong> <em>(Burckhardt 1913,cit. <a href=\"http:\/\/www.chronos-verlag.ch\/php\/book_latest-new.php?book=978-3-0340-0646-0&amp;type=Besprechung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kury 2003<\/a>)<\/em><\/p>\n<p>Diese Geographie der Unassimilierbarkeit, die bis heute im Dreikreise- und aktuell im Zweikreise-Modell ihre Fortsetzung findet, charakterisiert die Entwicklung des \u00abSchweizer Migrationskomplex\u00bb, im mehrfachen Sinne des Wortes: 1917 wurde die Eidgen\u00f6ssische Fremdenpolizei gegr\u00fcndet. 1931 tritt das Ausl\u00e4nder- und Niederlassungsgesetz ANAG in Kraft.<\/p>\n<p>1968 beschrieb Marc Virot, der liberale Vorsteher der Berner Fremdenpolizei, prosaisch die Haltung einer \u00abSchweizer Herrenrasse\u00bb gegen\u00fcber ihren \u00abGastarbeitern\u00bb:<br \/>\n<strong>\u00abWir m\u00f6chten ganz allgemein, dass sich die Ausl\u00e4nder anst\u00e4ndig, gut erzogen und zivilisiert verhalten, also nicht gr\u00f6len, sich betrinken, und Skandal erregen, im Kino nicht alles laut kommentieren und mit Esswaren L\u00e4rm erzeugen, am Boxkampf keine Flaschen werfen, Frauen bel\u00e4stigen, die Strassen und Wohnungen nicht verunreinigen.\u00bb<\/strong> <em>(<a href=\"http:\/\/www.hls-dhs-dss.ch\/textes\/d\/D31858.php?topdf=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Virot 1968:38<\/a>)<\/em><\/p>\n<p>Die Assimilationspolitik der 1960er und 1970er Jahre strebte eine Balance von wirtschaftlicher Nachfrage und Eind\u00e4mmung der Schwarzenbach-Bewegung an. Die \u00dcberfremdungsangst beim Staat war aber selbst so gross, dass die <a href=\"http:\/\/www.swissfilms.ch\/de\/film_search\/filmdetails\/-\/id_film\/914869685\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00abSchweizermacher\u00bb<\/a> enorme Einb\u00fcrgerungsh\u00fcrden aufbauten. Wenn auch die UNESCO-Deklaration gegen Rassimus von 1950, den Begriff der \u00abRasse\u00bb als unwissenschaftlich ge\u00e4chtet hatte, setzte sich die Herrschaftslogik im Namen der \u00abKultur\u00bb \u2013 als \u00abRassismus ohne Rassen\u00bb oder als Kulturrassismus \u2013 fort.<\/p>\n<p>Ab den 1990er Jahren gewann eine staatlich gef\u00f6rderte Integrationspolitik an Bedeutung, die den Weg in Richtung struktureller Eingliederung statt kultureller Assimilation begr\u00fcndete. Sp\u00e4testens mit New Public Management und seit dem anti-muslimischen Klima nach 9\/11 wurde Integration umgedeutet. Die Formel \u00abF\u00f6rdern und Fordern\u00bb erm\u00f6glicht eine m\u00f6glichst effiziente Selektion von produktiver und nicht produktiver Arbeitskraft. Zudem verankert sie kulturelle Normen \u2013 wie im Falle von Minarett- oder <a href=\"\/?p=970&amp;lang=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kopftuchverboten<\/a>, oder Monolingualit\u00e4t \u2013 als \u00abVerfassungspatriotismus\u00bb. Integration ist selbst Teil eines Herrschaftssystems geworden, das der Dominanzgesellschaft erlaubt zu steuern, welche MigrantInnen in der Schweiz erw\u00fcnscht und sind und welche nicht. 2004 wurde die erleichterte Einb\u00fcrgerung f\u00fcr die 2. und das ius soli f\u00fcr die 3. Generation abgelehnt \u2013 unter anderem weil eine breite Medienkampagne \u00abKosovo-Raser\u00bb als nicht-assimilerbare Kriminelle verunglimpfte. Auch 100 Jahre nachdem diese republikanische Forderung zum ersten Mal thematisiert wurde, schmetterte eine \u2013 angesichts der Stimmbeteiligung von gut 50% \u2013 privilegierte Minderheit das ius soli f\u00fcr die zweite Generation ab (<a href=\"http:\/\/www.terra-cognita.ch\/fileadmin\/user_upload\/terracognita\/documents\/terra_cognita_27.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jain 2015<\/a>).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1144\" src=\"https:\/\/nccr-onthemove.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/SVP-Plaket_500.jpg\" alt=\"SVP Plaket_500\" width=\"500\" height=\"350\" srcset=\"https:\/\/nccr-onthemove.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/SVP-Plaket_500.jpg 500w, https:\/\/nccr-onthemove.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/SVP-Plaket_500-300x210.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p><em>Die SVP verwendet eine brachiale Sprache, aber die Logik sitzt in den Institutionen und K\u00f6pfen der Dominanzgesellschaft. (\u00a9SVP)<\/em><\/p>\n<p><strong>Quo Vadis, Schweiz?<\/strong><\/p>\n<p>Der \u00abBalkangraben\u00bb in den K\u00f6pfen und Institutionen der Dominanzgesellschaft mag seine Namen wechseln, aber nicht seine Funktion: Kulturelle, rassialisierte Differenzen \u2013 sowie ihr Einsatz und ihre Bewertung im gesellschaftlichen Alltag \u2013\u00a0 sind nicht naturgegeben. Sie dienen der Zuweisung von Status, Rechten, Ressouren und Repr\u00e4sentationsmacht in einem Herrschaftssystem. So wurde der \u00abBalkangraben\u00bb im \u00abSchweizer Migrationskomplex\u00bb gepflegt und gehegt, bis alle daran glaubten. Von Burckharts Angst vor Malayen auf Schweizer Boden \u00fcber Virots Paranoia vor gr\u00f6lenden Italienern auf der Strasse bis zur Verunglimpfung von \u00abKosovo-Rasern\u00bb zieht sich eine Kluft durch Schweizer Politik, \u00d6konomie, Medien und Kultur \u2013 bis heute. Aber wird die Dominanzgesellschaft Privilegien teilen wollen und ihre \u00d6ffentlichkeit und Institutionen \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Statt ganz selbstverst\u00e4ndlich \u2013 wie f\u00fcr mindestens 40% der Bev\u00f6lkerung \u2013 seine Mehrfachzugeh\u00f6rigkeit als schweizerisch-kosovarischer Secondo legitim leben und \u00e4ussern zu k\u00f6nnen, hat Xherdan Shaqiri als Fussballprofi und als Secondo gelernt, wie er \u00f6ffentlich auf das assimilatorische Misstrauen \u2013 das die Schweiz von Burckhardt, Virot bis Lichtsteiner hegt \u2013 zu reagieren hat: Er bekr\u00e4ftigt sein Engagement f\u00fcr die Nati, er dankt dem Land, dass es ihm als Migrant eine Chance gegeben hat. So wird er seiner Rolle als Integrationsheld und Vorbild f\u00fcr alle Secondos gerecht, ohne Kritik zu erregen. Denn ein Land, das nicht \u00fcber rassistische Strukturen sprechen und Institutionen ver\u00e4ndern will, liebt die Ausl\u00e4nder, die es aus eigener Kraft schaffen \u2013 und diszipliniert die, die \u00abeigenverantwortlich\u00bb in den M\u00fchlen des Systems scheitern.<\/p>\n<p>Wie sieht die Schweiz 2050 aus? Demografisch wird der Anteil von Menschen mit Migrationsvorsprung zunehmen. Wird sich die Dominanzgesellschaft weiterhin mit struktureller Gewalt gegen die Realit\u00e4t und die Menschen stemmen, die ihren Wohlstand mitaufgebaut haben? Oder wird sie die Privilegien teilen wollen und die \u00abSchweizer \u00d6ffentlichkeit\u00bb und ihre Institutionen \u00f6ffnen. Dies wird nur m\u00f6glich sein, wenn das Schweigen \u00fcber Rassismus und Rassismuserfahrung in der postmigrantischen Schweiz gebrochen wird.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1148\" src=\"https:\/\/nccr-onthemove.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Bitte-schweigen_500.jpg\" alt=\"Bitte schweigen_500\" width=\"500\" height=\"374\" srcset=\"https:\/\/nccr-onthemove.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Bitte-schweigen_500.jpg 500w, https:\/\/nccr-onthemove.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Bitte-schweigen_500-300x224.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p><em>Bitte schweigen \u2013 Rassismus das bitterste Geheimnis der Schweiz\u00a0(\u00a9Rohit Jain)<\/em><\/p>\n<p><a href=\"\/?page_id=21&amp;lang=de&amp;author=jain\">Rohit Jain<\/a><br \/>\nScientific\u00a0Officer, nccr \u2013 on the move<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schweiz hat nicht ein Integrationsproblem, sondern ein Rassismusproblem. 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