{"id":3442,"date":"2019-02-06T09:00:00","date_gmt":"2019-02-06T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.nccr-onthemove.ch\/?p=3442"},"modified":"2019-03-11T10:47:46","modified_gmt":"2019-03-11T09:47:46","slug":"intersektionalitat-als-reflexionsinstrument-der-migrationssozialarbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nccr-onthemove.ch\/blog\/intersektionalitat-als-reflexionsinstrument-der-migrationssozialarbeit\/?lang=it","title":{"rendered":"Intersektionalit\u00e4t als Reflexionsinstrument der Migrationssozialarbeit"},"content":{"rendered":"<p><strong>Im Bereich der Sozialen Arbeit und bei Debatten um Migration, Mobilit\u00e4t und Integration ist Intersektionalit\u00e4t ein relevantes Reflexionsinstrument zur Erforschung von Machtverh\u00e4ltnissen und sich \u00fcberlappender Diskriminierungsformen. Dieses Konzept r\u00fcckt die Erfahrungen von Menschen, die aufgrund ihres Geschlechts oder ihres Migrationshintergrundes benachteiligt werden, ins Zentrum. <\/strong><\/p>\n<p>Seit den1990er Jahren hat sich, insbesondere durch die feministische Forschung, das Konzept der Intersektionalit\u00e4t in unterschiedlichsten Fachbereichen, wie z.B. der Kulturwissenschaft, Sozialwissenschaft, Erziehungswissenschaft und P\u00e4dagogik etabliert. Neben der akademischen Auseinandersetzung mit intersektionalen Perspektiven, findet auch in feministisch aktivistischen Kontexten und in der sozialp\u00e4dagogischen Praxis eine zunehmende Auseinandersetzung mit Fragen von Ausschl\u00fcssen und Diskriminierungen statt. Im Bereich der Sozialen Arbeit erh\u00e4lt die kritische Auseinandersetzung mit intersektionalen Ans\u00e4tzen vor dem Hintergrund von Debatten um Migration, Mobilit\u00e4t und Integration eine verst\u00e4rkte Relevanz.<\/p>\n<p>Das Konzept der Intersektionalit\u00e4t geht zur\u00fcck auf die Rechtswissenschaftlerin und Schwarze Feministin Kimberl\u00e9 Crenshaw (1989)*. Diese zeigte in ihrer Arbeit zum Antidiskriminierungsrecht der USA auf, dass \u2013 beispielsweise aufgrund des Geschlechts oder rassistisch \u2013 diskriminierte Gruppen durch ihre jeweils gesellschaftlich dominanten Vertreter*innen repr\u00e4sentiert werden. So wird vornehmlich weissen Frauen ein rechtlicher Schutz bei Diskriminierung aus Gr\u00fcnden des Geschlechts zugesprochen und in F\u00e4llen von rassistischer Diskriminierung vornehmlich Schwarzen M\u00e4nnern. Crenshaw zeigte dies beispielhaft an einem Fall von K\u00fcndigungen Schwarzer Arbeiterinnen auf. Diese konnten weder auf Geschlechterdiskriminierung, noch auf rassistische Diskriminierung klagen, denn ihre weissen Kolleginnen, sowie ihre Schwarzen m\u00e4nnlichen Kollegen blieben weiterhin angestellt. Crenshaw spricht daher von einer Intersektion, also einer Kreuzung von gesellschaftlichen Positionierungen, die zu einer spezifischen Form von Diskriminierung und Unsichtbarkeit u.a. in der Repr\u00e4sentation von Opfergruppen im Recht f\u00fchrt (Crenshaw 1989).<\/p>\n<p><strong>\u00dcberlappende Diskriminierungsformen und Machtverh\u00e4ltnisse<\/strong><\/p>\n<p>Den \u00dcberkreuzungen verschiedener Diskriminierungsformen gingen in den Folgejahren auch verschiedene geistes- und sozialwissenschaftliche Disziplinen mit fachspezifischen Fragestellungen nach. Intersektionalit\u00e4t wird hierbei als Konzept zur Erforschung von Machtverh\u00e4ltnissen und der \u00dcberlappung verschiedener Diskriminierungsformen \u2013 aufgrund von Geschlecht, Religion, sexueller Orientierung, \u00abrace\u00bb, etc. \u2013 genutzt. Als sich die Intersektionalit\u00e4t als Analysekategorie etablierte, wurde jedoch auch die Nutzung des Begriffs verst\u00e4rkt kritisiert.<\/p>\n<p>Insbesondere die Entpolitisierung von Intersektionalit\u00e4t wurde sowohl von Kimberl\u00e9 Crenshaw selbst als auch von weiteren Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen kritisch diskutiert (Boulila 2018; Crenshaw 2018; Lewis 2013; Roig 2018). Der deutschsprachige Raum kam hierbei wiederholt in das Zentrum dieser Kritik (Boulila 2018; Lewis 2013; Roig 2018): So wird Intersektionalit\u00e4t zunehmend seiner dezidiert anti-rassistischen und feministischen Wurzeln entzogen und als \u00fcbergeordneter Begriff f\u00fcr Diskriminierungen allgemein verwendet. Diese liberale Perspektive welche dem urspr\u00fcnglichen Konzept nicht inne liegt, schr\u00e4nkt dessen analytische und politische Nutzbarkeit in Europa weiter ein (siehe auch Boulila in print).<\/p>\n<p><strong>Kooptierung von Frauenrechten f\u00fcr rassistische Politiken<\/strong><\/p>\n<p>Im Zuge des Minarettverbots haben Forscherinnen und Aktivistinnen begonnen, auf die Wichtigkeit von intersektionalen Ans\u00e4tzen f\u00fcr die Analyse der Situation in der Schweiz hinzuweisen (Boulila 2013, 2018, in print). Gerade die Kooptierung von Frauenrechten f\u00fcr rassistische Politiken zeigten sich in den Debatten um die sogenannte \u00abIslamisierung\u00bb der Schweiz in besonderer Deutlichkeit (Boulila 2013, 2018; Kurt 2018). Dies ist jedoch als ein europaweites Ph\u00e4nomen zu verstehen, welches insbesondere f\u00fcr die Soziale Arbeit wichtige Fragen aufwirft. Die Figur des hypermaskulinen Migranten, der Frauen wie auch queere Personen bedroht sowie der unterdr\u00fcckten Migrantin, die \u2018gerettet\u2019 werden muss, sind ein politisches Instrument, welches seine Schlagkraft bis in liberale Kreise entfaltet (Boulila in print; Boulila\/Carri 2017; Castro Varela\/Dhawan 2016). Auf dieser Logik fusst auch ein weiterer in der Schweiz verbreiteter Diskurs, der die hiesigen, scheinbar gleichberechtigten (liberalen) Frauen- und Homosexuellenrechte, mit der als rechtlos dargestellten Situation von Frauen und Homosexuellen in anderen, haupts\u00e4chlich muslimischen L\u00e4ndern kontrastiert (Boulila 2013, 2018; Fischer\/Dahinden 2016).<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund ist es besonders wichtig, dass sich Soziale Arbeit kritisch mit Fragen um Herrschaftsverh\u00e4ltnisse auseinandersetzt. Hierbei sollten insbesondere juristische und gesellschaftliche Ausschl\u00fcsse aber auch Fragen der Repr\u00e4sentation betrachtet werden. In den letzten Jahren fanden sich Akademikerinnen, Praktikerinnen in Verb\u00e4nden und Nichtregierungsorganisationen (NRO) zusammen, um intersektionale Ans\u00e4tze in Politik und (soziale) Arbeitsumfelder mit einzubeziehen. So z.B. das Center for Intersectional Justice, eine europaweit t\u00e4tige NRO, die Intersektionalit\u00e4t in die Policy Arbeit bringen m\u00f6chte, sowie Aktivistinnen und Organisationen dabei unterst\u00fctzt, ihre Arbeit intersektional zu denken. Weiter hat der \u00fcberprofessionelle Zusammenschluss IP\u00e4d (Initiative intersektionale P\u00e4dagogik) praxisbezogene Materialien f\u00fcr die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zusammengestellt. Intersektionalit\u00e4t sollte hierbei nicht bloss als Reflexionsinstrument der Migrationssozialarbeit verstanden werden, sondern auch als politische Position, welche die Erfahrungen marginalisierter Menschen ins Zentrum r\u00fcckt und aus diesen gesellschaftspolitische Forderungen erarbeitet.<\/p>\n<p><i><a href=\"https:\/\/www.hevs.ch\/de\/afe-institute\/institut-soziale-arbeit\/collaborateurs\/dozent-in-fh\/carri-19636\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Christiane Carri<\/a> is a lecturer at the School of Social Work, HES-SO Valais-Wallis.<\/i><\/p>\n<p><i><a href=\"https:\/\/nccr-onthemove.ch\/who-is-who\/people\/?start=b&amp;p_id=8607\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lisa Marie Borrelli<\/a> is a Post-doctoral researcher at the School of Social Work, HES-SO Valais-Wallis.<\/i><\/p>\n<p>Referenzen:<\/p>\n<p>&#8211; Ayim, M. (2001). &#8216;Die afrodeutsche Minderheit.&#8217; In: <em>AfrikaBilder. Studien zu Rassismus in Deutschland<\/em>, Arndt, Susan (Hg.). M\u00fcnster: Unrast Verlag.<br \/>\n&#8211; Boulila, S. C. (In print). <em>Race in Post-Racial Europe: An Intersectional Analysis<\/em>. London: Rowman &amp; Littlefield International.<br \/>\n&#8211; Boulila, S. C. (2018). &#8216;<a href=\"https:\/\/www.tandfonline.com\/doi\/abs\/10.1080\/01419870.2018.1493211\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Race and Racial Denial in Switzerland<\/a>.&#8217; <em>Ethnic and Racial Studies<\/em>.<br \/>\n&#8211; Boulila, S. C. (2013). &#8216;Insignificant Signification: A Feminist Critique of the Anti-Muslim Feminist.&#8217; In: <em>Jahrbuch f\u00fcr Islamophobieforschung 2013<\/em>, edited by Farid Hafez. Vienna: New Academic Press.<br \/>\n&#8211; Boulila, S. C. and Carri, C. (2017). &#8216;<a href=\"https:\/\/journals.sagepub.com\/doi\/abs\/10.1177\/1350506817712447\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">On Cologne: Gender, migration and unacknowledged racisms in Germany<\/a>.&#8217; <em>European Journal of Women&#8217;s Studies, 24<\/em>(3): 286<span style=\"display: inline !important; float: none; background-color: transparent; color: #333333; cursor: text; font-family: -apple-system,BlinkMacSystemFont,'Segoe UI',Roboto,Oxygen-Sans,Ubuntu,Cantarell,'Helvetica Neue',sans-serif; font-size: 16px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: left; text-decoration: none; text-indent: 0px; text-transform: none; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; word-spacing: 0px;\">\u2013<\/span>293.<br \/>\n&#8211; Castro, V., do Mar, M. , and Dhawan, N. (2016). &#8216;Die Migrantin retten!? Zum vertrackten Verh\u00e4ltnis von Geschlechtergewalt, Rassismus und Handlungsmacht.&#8217; <em>\u00d6sterreichische Zeitschrift f\u00fcr Soziologie, Sonderheft 3\/2016 41<\/em>: 13\u201328.<br \/>\n&#8211; Crenshaw, K. (1989). &#8216;Demarginalizing the Intersection of Race and Sex: A Black Feminist Critique of Antidiscrimination Doctrine, Feminist Theory and Antiracist Politics.&#8217; <em>University of Chicago Legal Forum, 14<\/em>: 139\u201354.<br \/>\n&#8211; Crenshaw, K. (2017). &#8216;<a href=\"https:\/\/www.ici-berlin.org\/events\/center-for-intersectional-justice\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Keynote. The Urgency of Intersectionality.<\/a>&#8216; Berlin: Institute for Cultural Inquiry. Accessed 16.02.2018.<br \/>\n&#8211; Davis, K. (2008). &#8216;Intersectionality as Buzzword: A Sociology of Science Perspective and What Makes a Feminist Theory Successful.&#8217; <em>Feminist Theory, 9<\/em>(1):67\u201385.<br \/>\n&#8211; Egli, S. (2017, March 11). &#8216;<a href=\"http:\/\/www.foraus.ch\/2017\/11\/03\/die-unterdrueckte-muslimin-von-der-ueberheblichkeit-der-ersten-welt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00abDie unterdr\u00fcckte Muslimin\u00bb: von der \u00dcberheblichkeit der ersten Welt<\/a>&#8216; [Think Tank], <span style=\"display: inline !important; float: none; background-color: transparent; color: #333333; font-family: -apple-system,BlinkMacSystemFont,'Segoe UI',Roboto,Oxygen-Sans,Ubuntu,Cantarell,'Helvetica Neue',sans-serif; font-size: 16px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; line-height: 22.4px; orphans: 2; text-align: left; text-decoration: none; text-indent: 0px; text-transform: none; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; word-spacing: 0px; word-wrap: break-word;\">Fischer.<\/span> Retrieved 07.01.2019.<br \/>\n&#8211; Fischer, C., and Dahinden, J. (2016). &#8216;<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1177\/1468796816676844\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gender representations in politics of belonging: An analysis of Swiss immigration regulation from the 19th century until today<\/a>.&#8217; <em>Ethnicities, 17<\/em>(4): 445\u2013468.<br \/>\n&#8211; Ha, K. N., Laur\u00e9 Al-Samarai, N., and Mysorekar, S. (2007). &#8216;Einleitung&#8217; In: <i>re\/visionen. Postkoloniale Perspektiven von People of Color auf Rassismus, Kulturpolitik und Widerstand in Deutschland<\/i>, M\u00fcnster: Unrast Verlag.<br \/>\n&#8211; Kurt, S. (2018).<em> &#8216;Die rechtliche Situation von religi\u00f6sen Minderheiten im Kontext des schweizerischen F\u00f6deralismus. Die Religionsfreiheit und das Verbot der religi\u00f6sen Diskriminierung. Grundlagen &#8211; Konsequenzen \u2013 Perspektiven&#8217;.<\/em> Basel: Helbing und Lichtenhahn Verlag.<br \/>\n&#8211; Lewis, G. (2013). &#8216;Unsafe Travel: Experiencing Intersectionality and Feminist Displacements.&#8217; <em>Signs: Journal of Women in Culture and Society 38<\/em>(4): 869\u2013892.<br \/>\n&#8211; Roig, E. (2018, <span style=\"display: inline !important; float: none; background-color: transparent; color: #333333; cursor: text; font-family: -apple-system,BlinkMacSystemFont,'Segoe UI',Roboto,Oxygen-Sans,Ubuntu,Cantarell,'Helvetica Neue',sans-serif; font-size: 16px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: left; text-decoration: none; text-indent: 0px; text-transform: none; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; word-spacing: 0px;\">March 6<\/span>). <a href=\"https:\/\/voelkerrechtsblog.org\/intersectionality-in-europe-a-depoliticized-concept\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Intersectionality in Europe: a depoliticized concept?<\/a> V\u00f6lkerrechts Blog. Accessed 20.08.2018.<\/p>\n<p><em>* Die Kursivsetzung des Begriffs weiss soll dessen Konstruktionscharakter verdeutlichen und Weiss-Sein als Normkategorie infrage stellen. Die im Folgenden verwandte Grossschreibung des Begriffs Schwarz verweist auf seine Verwendung als soziopolitischer Identit\u00e4tsbegriff im Zuge emanzipatorischer Selbstbeschreibungen. Vgl. hierzu etwa Ayim, M. (2001), S. 71-86; Ha, K. N., Laur\u00e9 al-Samarai, N., Mysorekar, S. (2007), S. 9.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Bereich der Sozialen Arbeit und bei Debatten um Migration, Mobilit\u00e4t und Integration ist Intersektionalit\u00e4t ein relevantes Reflexionsinstrument zur Erforschung von Machtverh\u00e4ltnissen und sich \u00fcberlappender Diskriminierungsformen. Dieses Konzept r\u00fcckt die Erfahrungen von Menschen, die aufgrund ihres Geschlechts oder ihres Migrationshintergrundes benachteiligt werden, ins Zentrum. Seit den1990er Jahren hat sich, insbesondere<\/p>\n","protected":false},"author":58,"featured_media":3352,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[506,62,538],"tags":[557,299,307,296,318],"coauthors":[375,558],"class_list":["post-3442","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-blog-series-it","category-politica","category-social-work-it","tag-assistenza-sociale","tag-discriminations-it","tag-gender-it","tag-civil-society-it","tag-switzerland-it"],"acf":[],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/nccr-onthemove.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3442","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/nccr-onthemove.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/nccr-onthemove.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/nccr-onthemove.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/58"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/nccr-onthemove.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3442"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/nccr-onthemove.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3442\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3646,"href":"https:\/\/nccr-onthemove.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3442\/revisions\/3646"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/nccr-onthemove.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3352"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/nccr-onthemove.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3442"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/nccr-onthemove.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3442"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/nccr-onthemove.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3442"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/nccr-onthemove.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=3442"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}