Die Ehe bleibt die am häufigsten vorkommende Wohnform

Unter den Befragten ist die Ehe die am weitesten verbreitete Lebensform: 64,5% geben an, verheiratet zu sein, während 24,1% ledig sind. Insgesamt liegen die Heiratsquoten der Befragten über denen der gleichaltrigen Schweizer Gesamtbevölkerung.

Es zeigen sich jedoch Unterschiede nach Herkunft. So geben beispielsweise 79,9% der aus Asien (einschließlich Ozeanien) stammenden Befragten an, verheiratet zu sein, im Gegensatz zu 50% aus den Nachbarländern. Mehr als 40% der Deutschen, Franzosen und Österreicher waren noch nie verheiratet, während dieser Anteil bei Lateinamerikanern, Afrikanern und Asiaten 15% nicht überschreitet.

Diese Unterschiede lassen sich durch die Regelungen zu Aufenthaltserlaubnissen erklären: Bei Personen aus sogenannten Drittstaaten ist die Familienzusammenführung der häufigste Migrationsgrund. Hinzu kommen kulturelle Perspektiven, die der Ehe je nach Herkunft eine unterschiedliche Bedeutung beimessen.

Quelle: Migration Mobility Umfrage 2024. Gewichtete Daten. Die Kategorie „ehemals verheiratet“ umfasst Personen, die geschieden, verwitwet, rechtlich getrennt sind oder deren Partnerschaft aufgelöst wurde.